MYTHOS
Kein Bauchgefühl. Gerechnet.
Welches Preisraster ein Grid fährt, entscheidet über alles — zu eng frisst die Gebühr den Ertrag, zu weit steht die Maschine still. Diese Frage wurde nicht geschätzt, sondern auf einem Jahr echter Minutenkurse durchgerechnet, in jeder Rasterweite und jeder Rasterlage.
Eine starre Leiter.
Der Anfang war ein festes Preisraster: jede Stufe für sich allein. Jede Stufe kaufte auf ihrem Niveau und verkaufte eine Spanne höher — ohne zu wissen, was die Stufen darüber und darunter taten. Das funktionierte, aber in einem tiefen Rücksetzer liefen alle Stufen gleichzeitig voll.
Kaufen. Eine Stufe höher verkaufen.
Jede Stufe hatte ihren eigenen Auftrag: kaufen, wenn der Kurs auf ihr Niveau fällt — verkaufen, sobald er eine Spanne darüber steht. Vierzehn solcher Aufträge liefen nebeneinander her, jeder blind für die anderen. Ging es tief hinunter, lief die ganze Leiter auf einmal voll.
Die Stufen finden zueinander.
Statt lauter Einzelkämpfern gruppiert MYTHOS die Stufen zu Paketen. Jeweils drei benachbarte Stufen bilden eine Einheit, die gemeinsam einkauft — und damit einen gemeinsamen Durchschnittseinstand hat, statt vieler einzelner.
Fünf Tranchen. Ein Regelwerk.
Aus der Leiter wurden fünf unabhängige Tranchen zu je drei Stufen. Jede hat ihr eigenes rollierendes Verkaufsziel und darf erst einkaufen, wenn die Tranche über ihr bereits Bestand hält. Aus blinden Einzelstufen wurde ein System, das seine eigene Staffelung kennt.
Das Tranchen-Modell.
Die größte Weiterentwicklung seit dem Start. Statt einer starren Leiter arbeitete MYTHOS in Tranchen — mehreren unabhängigen Paketen, die gestaffelt einkaufen und jeweils geschlossen verkaufen. Ein Regelwerk aus sieben Regeln steuerte, welche Tranche wann kaufen darf. Am 21.08.2026 abgelöst durch Version 3.0 — die Geschichte dazu direkt darunter.
Gestaffelte Freigabe
Eine Tranche darf erst einkaufen, wenn die nächsthöhere bereits Bestand hält — und dann nur mit klarem Abstand darunter. So können nie alle Pakete auf demselben Niveau vollaufen.
Rollierendes Ziel
Jede Tranche hat genau ein Verkaufsziel: ihren eigenen Durchschnittseinstand plus eine volle Spanne. Mit jedem Teilkauf rollt das Ziel automatisch mit — ist die Tranche voll, friert es ein.
Die Leiter folgt
Solange eine Tranche leer ist, wandert sie dem Kurs hinterher. Das System wartet nicht auf ein starres Preisraster, sondern hält seine Einkaufszone immer in Schlagdistanz.
Zurück zu festen Marken. Härter als je zuvor.
Am 20. August 2026 zeigte das Tranchen-Modell seine Schwachstelle — nicht beim Handeln, sondern bei der Ordertechnik. Die Konsequenz kam binnen 24 Stunden.
Der Vorfall — ungefiltert.
Die Ketten-Logik nutzte den Live-Kurs als Preisanker: bewegte er sich, wurden Orders storniert und neu gelegt. An einem einzigen Tag entstanden so 2.169 Orderereignisse bei nur drei echten Ausführungen. Kein Euro Verlust, jede Position sauber abgesichert — aber eine Ordertechnik, die die Gegenseite nicht mitträgt: der Handelszugang wurde für einen Tag ausgesetzt. Diese Seite verspricht Transparenz, auch wenn es unbequem ist — also steht der Vorfall hier, mit Zahl.
Feste Marken
Kauf- und Verkaufskurse stehen fest, bevor der Handel beginnt. Kein Trailing, keine dynamischen Ziele, kein Nachziehen — verkauft wird zum eigenen Einstand plus einer festen Spanne.
Harte Tageslimits
Jedes Orderereignis zählt — Platzieren, Ändern, Stornieren. Über dem Tageslimit kauft die Maschine nicht mehr nach; darüber wacht zusätzlich eine Notbremse.
Deckung schlägt Ökonomie
Verkaufsorders, die Bestand absichern, werden von keinem Zähler und keinem Limit blockiert. Eine eiserne Regel — die Position ungeschützt zu lassen wäre teurer als jede Doppel-Order.
Beweis vor Betrieb
186 Regressionstests gegen eine simulierte Börse, ein Startcheck vor jedem Scharfschalten und eine Ereignis-Simulation auf einem Jahr echter Minutenkurse — erst wenn alles grün ist, geht die Maschine ans Netz.
Am 21. August 2026 um 08:59 Uhr ging Version 3.0 live — mit exakt der vorab simulierten Zahl an Orderereignissen. Die starre Leiter von Version 1 ist zurück? Nein: zurück ist, was Version 1 richtig gemacht hat — ergänzt um alles, was zwei Modell-Generationen gelehrt haben: Kapitalpuffer, geplante Reservestufen am unteren Rand und der Grundsatz, dass Deckung vor Order-Ökonomie kommt.
13 Monate. Monat für Monat geliefert.
Dokumentierte Monatsrenditen seit Juni 2025 — erst manuell über die Bank, seit Juni 2026 vollautonom. Jeder Balken ist ein echter Monat, in Prozent aufs eingesetzte Kapital.
Drei Züge. Endlos wiederholt.
Grid-Trading lebt nicht von Prognosen, sondern von Bewegung: Ein festes Preisraster erntet die Schwankung eines gehebelten Index-Produkts — mechanisch, emotionslos, protokolliert.
Kaufen im Rücksetzer
Fällt der Kurs auf eine Rasterstufe, kauft MYTHOS automatisch — je tiefer, desto größer das vorab definierte Paket.
Verkaufen im Anstieg
Eine Stufe höher wartet der server-seitige Verkauf. Läuft der Kurs darüber, reitet die Trailing-Logik den Ausreißer.
Wiederholen. Immer.
Nach jedem Verkauf legt sich der nächste Kauf automatisch. Nachts, morgens, im Urlaub — die Maschine braucht niemanden.
Sieh MYTHOS bei der Arbeit zu.
Live-Simulation der Grid-Mechanik: Der Kurs wandert durch 14 Preisstufen — jede Abwärtskreuzung kauft, eine Stufe höher wird verkauft. Jeder Blitz ist eine geerntete Runde.
Der Kurs in eine andere Welt.
Start bei +21 % real erreicht — fiktiv fortgeschrieben mit der echten Monats-Verteilung aus 13 Monaten: schwächster voller Monat +0,9 %, Durchschnitt +2,0 %, bester +3,8 %. Alles kumuliert in Prozent.
Ungefiltert. Auch wenn es rot ist.
Jede Woche die echten Zahlen der Maschine: Runden, Prozent, Zwischenfälle — automatisch aus der Telemetrie, ohne Schönfärberei. Verlustwochen werden genauso veröffentlicht wie Rekordwochen.
Wochenreport erhaltenStart in Kürze — bis dahin genügt eine formlose Mail.
Gebaut, um allein zu fliegen.
Feste Marken
Alle Kauf- und Verkaufskurse stehen fest, bevor der Handel beginnt — verkauft wird zum eigenen Einstand plus einer festen Spanne. Kein Trailing, keine dynamischen Ziele.
Nacht-Wächter
Neustart bei geschlossener Börse? Käufe warten aufs Open, der Tages-Abgleich legt den frischen Order-Satz.
Kapital-Guard
Jede Kauforder gegen freies Kapital minus Puffer geprüft — Rejects laufen in Cooldown statt in Schleifen.
Trailing-Ernte
Verkäufe reiten Ausreißer über das Ziel hinaus, Käufe warten den Rücksetzer ab — kalibriert auf echten Kursbewegungen.
Live-Telemetrie
Relay funkt alle 2 Sekunden ins Online-Cockpit; Telegram meldet jede Ausführung mit Stufe, Spanne und Tageszähler.
Selbstheilung
Positions-basierte Reconciliation bei jedem Start: die Realität am Konto ist die Wahrheit, nicht der Plan.
Klartext.
Was ist neu an Version 3.0?
Was war Version 2.0, das Tranchen-Modell?
Was genau ist Grid-Trading?
Was ist das Risiko? Was passiert im Crash?
Kann ich bei MYTHOS investieren?
Sind die Zahlen echt?
Kann ich MYTHOS selbst nutzen?
Was als Nächstes kommt.
Version 2.0 — Tranchen-Modell
Zwei-Phasen-Architektur mit gestaffelten Tranchen, rollierenden Zielen und nachziehender Leiter — lief bis August 2026.
Version 3.0 — Feste Marken, harte Limits
Nach dem Ordertechnik-Vorfall vom 20.08. binnen 24 Stunden zurückgebaut auf das klassische Einzel-Grid — abgesichert durch Tageslimits, 186 Regressionstests und die Deckungs-Regel.
Öffentlicher Track-Record
Diese Seite, der Reel-Kanal und die wöchentlichen Prozent-Reports — die Maschine berichtet selbst.
Zwölf Monate vollautonom
Ein volles Jahr Bot-Track-Record ohne manuelle Eingriffe.
MYTHOS als Software
Beta für den Betrieb auf dem eigenen Broker-Konto: eigenes Kapital, eigene Kontrolle.